CHÂTEAU CHASSE-SPLEENMoulis en Médoc, BordeauxZur Geschichte des Weingutes: (Wikipedia) Schriftlich belegt wird schon seit dem Jahr 1560 auf dem Gelände des heutigen Château Weinbau betrieben. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts war die Rebfläche Teil des damaligen Weinguts Château Grand-Poujeaux und gehörte der Familie Gressier. Im Jahr 1806 kaufte André Castaing, der seinen Reichtum im Handel mit den Antillen erworben hatte, den ausgedehnten Besitz. 1820 kam es zu einer ersten Erbteilung, aus der das heutige Château Gressier Grand Poujeaux hervorging. Ein anderer Erbteil bestand aus einem damals namenlosen Teil sowie dem heutigen Château Maucaillou. Als dieser Bestand im Jahr 1860, also fünf Jahre nach der Bordeauxweinklassifikation, abermals aufgeteilt wurde, musste ein Name für diesen namenlosen Teil gefunden werden. Ob der englische Dichter Lord Byron im Jahr 1809 auf der Durchreise von London nach Sevilla den Namen für das Weingut ungewollt gab oder ob es der Franzose Charles Baudelaire während seines Urlaubs bei Odilon Redon, einem Nachbar des heutigen Châteaus Chasse-Spleen, war, ist nicht gesichert festgehalten. Dem melancholischen Byron soll die Atmosphäre der Gegend um Moulis gut getan haben. Er formulierte dies wie folgt: „getting rid of the blues", oder auf französisch "chasser le spleen". Odilon Redon hingegen war Illustrator des berühmten Gedichtbandes Les Fleurs du Mal von Charles Baudelaire. Dieser Gedichtband ist in sechs Themenbereiche eingeteilt; eine dieser Themensammlungen ist unter den Titel „Spleen et Ideal“ gestellt. Im Jahr 1908 endete die Zeit der Familie Castaing auf Château Chasse-Spleen; das Gut wurde von der deutschen Firma A. Segnitz & Co. übernommen. Nach Ausbruch des ersten Weltkrieges wurde Segnitz durch den französischen Staat mit nur geringer Entschädigung enteignet, das Gut aber war während dieser Zeit oft Opfer von deutschfeindlichen Übergriffen. Nach dem Krieg wurde das Weingut im Jahr 1922 durch die Familie Lahary ersteigert, die das Château allerdings mit wenig Glück führte. Trotzdem wurde das Gut im Jahr 1932 als Cru Bourgeois eingestuft. 1976 kaufte es Jacques Merlaut für
eine Gruppe von Gesellschaftern um Bernard Taillan. Merlauts Tochter
Bernadette Villars studierte Önologie bei Professor Émile Peynaud, und
sie war es, die das Weingut ab 1976 zusammen mit Peynaud als Berater
wieder zu alter Blüte brachte. Als Bernadette mit ihrem Ehemann im Jahr
1992 ums Leben kam, übernahm ihre Tochter Claire Villars die Leitung.Der Gutsbesitz umfasst heute 110 Hektar, die Weinanbaufläche beträgt ca. 80 Hektar. Das Weingut gehört damit zu den größten in der Gemeinde. Die Weinberge liegen auf dem höchsten Punkt der Kiessandkuppe des Weilers Le Grand-Poujeaux, die das beste Terroir der Appellation Moulis ist. Die durchchnittlich 35 Jahre alten Rebstöcke setzen sich wie folgt zusammen: 73% Cabernet Sauvignon, 20% Merlot und 7% Petit Verdot. Die Trauben der jüngeren Reben (Alter ca. 10 Jahre) bilden die Grundlage der Zweitweine des Weingutes. Nach der Lese, zum Teil maschinell, erfolgt die drei- bis vierwöchige Maischegärung mit anschliessender malolaktischer Gärung in temperaturgeregelten Edelstahl- und Betontanks. Es erfolgt keinerlei Filtration des Weines während der Vinifizierung. L'ORATOIRE DE CHASSE-SPLEEN Moulis en Médoc ACRebsorten: 65% Cabernet Sauvignon, 30% Merlot und 5% Petit VerdotFür zwölf Monate in Barriques ausgebaut (jeweils 50% neue) Leuchtendes Rubinrot, im würzigen Bouquet Noten von reifen schwarzen Johannisbeeren, Schlehen und Moschus, am Gaumen süsse Frucht, dunkle Kirschen, Kardamom- und Zimtnoten, intensives Aroma, zupackend, lang anhaltender Ausklang - ein klassischer, eher feiner Bordeaux. |
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und Jahrgänge der Weine auf Anfrage © 2012 TITANIC Warenhandelsgesellschaft mbH, Hamburg
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